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Irland

Regie: Theresia Singer
Autor: Joscha Remus
Gesamtlänge: 150 Minuten

2 CDs: 24,90 €
ISBN 978-3-934887-85-5
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Auszeichnungen / Nominierungen

Deutscher Hörbuchpreis 2010 für die Reihe "wegwärts"

Inhalt

IRLAND
Tanzdichter, Trinksportler, Grünpiraten

„Wer weder durch Butter noch Whiskey geheilt wird, hat keine Heilung zu erwarten, sagt man in Irlands rauem Westen.“

Der Schriftsteller und Abenteurer Joscha Remus bereiste Irland, das Land, das mit seinen atemberaubend schönen Landschaften, seinen gemütlichen Pubs und den Sean Nós-Gesängen immer wieder Sehnsucht auslöst – aufs Wiedersehen, Wiederhören, Wiederriechen.

Irland – ein akustischer Tauchgang und eine abenteuerliche Klangreise: faszinierende Erzählungen, Interviews, Atmos, Live-Musik, Reportagen, Geschichte und Poesie.
Hörbare Nähe und genussvolles Verreisen!

Interviews mit Harry Rowohlt, Ralf Sotscheck und der Musikgruppe Liadan

Sprecher

Sylvester Groth
Ulrike C. Tscharre
Anja Niederfahrenhorst
Renate Fuhrmann
Bodo Primus
Volker Niederfahrenhorst
Horst Bollmann

Hörproben

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Rezensionen

„Soft, wet or dry rain?“
Irland intensiv. Jenseits der Klischees. Atmosphärisch dicht, lebensnah, stimmungsvoll. Ein Hörbuch der Extraklasse!

Zunächst interessiert mich natürlich die „Selbsthilfegruppe haarloser Männer, die sich in Steinkreisen sanften Regen-Haarsprühkuren hingeben“… - mag aber nicht jeden betreffen …!
Doch der Schriftsteller Joscha Remus weiß noch mehr Überraschendes, Authentisches und Witziges von der Grünen Insel zu berichten. Auf der CD „Irland“, erschienen in der beachtenswerten Reihe „wegwärts“ begegnet der Hörer trunkenen Elfen, dem „Ambassador of Irish Whiskey“ Harry Rowohlt, Piraten, dem redseligen Storyteller Teddy Black, Hinkelsteinen, einem „Roman wie Fleischextrakt“ und der Musikgruppe Liadan; er probiert sahnige Fish Chowder und schwarz gebrannten Poiteen, lauscht archaischen Sean-Nòs-Gesängen, jeder Menge flotter Sprüche und dem Klang des Meeres von Connemara; und lernt, dass die 40 Grünschattierungen der Insel nur mittels Pubbesuch zu ertragen sind, dass Barack O’bama aus Monoegal/County Offaly stammt, dass Sommersprossen auf Gälisch „Kleine Sonnenküsse“ heißen und dass ein irischer Segensspruch endet: „Ich wünsche dir immer einen feuchten Mund“ … Eine der besten Reise-Hör-CDs, die ich je gehört habe.
abenteuer und reisen

„Irland – ein akustischer Tauchgang und eine abenteuerliche Klangreise: faszinierende Erzählungen, Interviews, Live-Musik, Reportagen, Geschichte und Poesie.“ So bewirbt der innovative headroom Verlag dieses bemerkenswerte Hörbuch, und verspricht nicht zu viel. Wissenswertes und Interessantes von der grünen Insel wird abwechslungsreich präsentiert. Harry Rowohlt oder Ralf Sotscheck geben Insidertipps zu Land und Leuten. Die bibliophile Aufmachung, mit einem Poster als Schutzumschlag und einer Karte der besuchten Orte, macht das exzellente Hörbuch von Joscha Remus zu einer Perle für (junge) Leute mit Fernweh.
Christ + Bildung

Wer hätte gedacht, dass Barack Obama und Che Guevara irische Wurzeln haben? Aber angeblich ist ja die halbe Welt irisch – und die andere Hälfte würde es gerne sein. Wenn man erst einmal in Hörbuch aus der „wegwärts“-Reihe des Headroom-Verlags eingetaucht ist, mag man diese Aussage fast glauben. Der Schriftsteller und Abenteurer Joscha Remus hat unterhaltsame, witzige und lehrreiche Episoden von der grünen Insel mitgebracht, die auch Hörer fesseln werden, die noch nichts mit der irischen Lebensart zu tun hatten. Dazu kommen ganz persönliche Einschätzungen von Harry Rowohlt, Ralf Sotscheck und der Musikgruppe Liadan.
Theresia Singer hat als Regisseurin wieder das Kunststück geschafft, ganz unterschiedliche Geschichten über Pubs, Whiskey, Sean-Nós-Gesängen sowie lebensfrohe, stolze und redselige Menschen zu einem harmonischen Feature zusammenzufügen. Die akustische Atmosphäre nimmt den Hörer gleich mit auf die Reise. Und jeder der sechs Sprecher trägt mit großer Leidenschaft seinen Teil dazu bei, die Vielfalt des Landes ins rechte Licht zu rücken. Anspruchsvoll gestaltet präsentiert sich auch das Booklet: tolle Fotos mit schönen Textpassagen der CDs und ein wundervoller Umschlag, der sich beim Entfalten als Landkarte mit Remus’ Reiseroute entpuppt. Das Hörbuch ist weniger ein klassischer Reiseführer als vielmehr ein bunter Bilderbogen purer irischer Lebensfreude – Fernweh auf CD gepresst!
Hörbücher

Nehmen Sie sich etwas Zeit. Zweieinhalb Stunden. Und am Tag darauf noch einmal. Servieren Sie sich einen Wein oder irischen Whiskey, entflammen Sie Kerzen, lehnen Sie sich zurück. Was Sie bei diesem Hörbuch auf zwei CDs erwartet, ist hinreißend. Ich jedenfalls mochte nicht abschalten und die Unterbrechung durch das Wechseln der Tonträger konnte nicht schnell genug gehen.

Irland
Joscha Remus war in Irland. Er ist vielseitiger Schriftsteller und erprobter Abenteurer. Und er war schon wer weiß wo. Aber für unsere Betrachtungsweise war er zum Glück eben auch in Irland. Denn er hat Geschichten mitgebracht. Zusammen mit der Produktion von „headroom“ unter der Regie von Theresia Singer ist daraus ein akustischer Tauchgang geworden, eine abenteuerliche Klangreise: Faszinierende Erzählungen, Interviews, atmosphärische Klänge, Live-Musik, Reportagen, Geschichte und Poesie. Alles auf einmal. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine genussvolle Hör-Reise. Dabei sind Interviews mit Harry Rowohlt und Ralf Sotscheck zu hören, die Musikgruppe Liadan sorgt für den typischen Sound. Die unterhaltsame Mischung allerdings würde nicht zustande kommen ohne die unterschiedlichen Sprecher. Diese machen Das Hörbuch quasi zu einem lebendigen Hörspiel, das einen eintauchen lässt.
Das klingt alles vielleicht etwas sehr euphorisch – entspricht aber dem, was Sie erwartet: Eine gelungene Produktion für alle, die mal „auf die Schnelle“ nach Irland wollen. Ob es um hungrige Berge geht oder „das“ irische Haarwuchsmittel, um Berberpiraten, Sonnenküsse, das Schreibproblem von Dublins Trinkern, Weisheiten des Dudelsacks oder den Weg der Riesen – die Geschichten sind allesamt humorvoll, skurril, teils spannend und spiegeln die Seele der Iren liebevoll wider. Und dass Iren zu Übertreibungen neigen sollen, ist wahrscheinlich auch nur so eine Übertreibung.
IRLAND Edition 02/2009