Der Wilde Westen.
Wettlauf der Eisenbahnen
Wissens-Feature von Alexander Emmerich mit Geräuschen und Musik
Regie: Theresia Singer
Autor: Alexander Emmerich
Gesamtlänge: 80 Min.
1 CD: 12,90 €
ISBN 978-3-942175-03-6
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Auszeichnungen / Nominierungen
Ohrkanus 2011
Inhalt
Der 10. Mai 1869 verändert das Gesicht und die Geschichte des Wilden Westens auf bis dahin unvorstellbare Weise. Von einem Tag auf den anderen wird der gleichmäßige Tritt der Ochsen, die ihre Planwagen über die Prärie ziehen, abgelöst vom Schnaufen der Dampflokomotiven und vom Rattern der Räder auf Eisenbahngleisen. Nördlich des Großen Salzsees treffen mitten in der Wüste die Linien der Central Pacific Railroad Company und der Union Pacific Railroad Company nach atemberaubendem Wettkampf aufeinander. Ein Jahrhundertprojekt – Zeitzeugen nennen es das „großartigste Unternehmen unter Gott“ – ist fertig gestellt.
Dr. Alexander Emmerich beschreibt das dramatische Duell der beiden Eisenbahngesellschaften und dessen Folgen für Indianer und Einwanderer sachkundig und spannend zugleich.
Sprecher
Daniel WernerRegine Schroeder
Tom Zahner
Jochen Kolenda
Robert Steudtner
Fritz Eckenga
Caroline Schreiber
Juan-Carlos Lopez
Ernst-August Schepmann
Thessy Kuhls
Hörproben
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Rezensionen
Unter dem Motto „Rätsel der Erde“ erscheint im Hörbuch-Verlag headroom eine neue Reihe. Ausgangspunkt der Folge „Der Wilde Westen – Wettlauf der Eisenbahnen“ ist ein Ereignis, das die Welt verändert: Mitten in der Wüste treffen am 10. Mai 1869 die beiden großen Eisenbahnlinien aufeinander und verbinden den Osten mit dem Westen des riesigen Amerika. Autor Alexander Emmerich erzählt von dem gigantischen Bauprojekt, von Trappern, Indianern, Entdeckung und Eroberung: voller Infos und Atmosphäre aufwendig inszeniert, kann man Wissen hören – und sich bestens unterhalten fühlen.
Eltern family
Wir schreiben den 10. Mai 1869. Unweit des Großen Salzsees im Bundesstaat Utah treffen die Bahnarbeiter der Central Pacific Railroad Company und der Union Pacific Railroad Company aufeinander und verlegen die letzten Eisenbahnschienen, die Ost- und Westküste Nordamerikas miteinander verbinden. Die letzte Schwelle wird mit goldenen und silbernen Nägeln verlegt. Ein Jahrhundertprojekt ist damit vollendet. Für die Einwanderer verkürzt sich damit die Reise vom Atlantik zum Pazifik enorm: Statt mehrere Monate lang durchqueren sie den Kontinent nun in wenigen Tagen. Andere gehören zu den Verlieren der neuen Zeit: Die indianischen Ureinwohner der Prärie, deren Gebiet die Eisenbahn durchquert, weheren sich gegen die gigantische Landnahme der Weißen - und verlieren den Kampf.
Von den großen Trecks über die Zeit der Postkutschen und den kurzlebigen Pony Express, der 18 Monate lang die Post durchs Land trug, schildert "Der Wilde Westen" farbig und kurzweilig die großen Aufbrüche in den USA des 19. Jahrhunderts. Dass die rund 80 Minuten der Produktion wie im Flüge vergehen, liegt vor allem an den routiniert eingesetzten Geräuschen und der gut ausgewählten Musik. "Der Wilde Westen" ist der Auftakt einer neuen Reihe von headroom, die mit "Der Regenwald" fortgesetzt werden soll. "Rätsel der Erde" - so der Name der Reihe - ist ein würdiger Begleiter von "Abenteuer & Wissen", das seit vielen Jahren im selben Verlag erscheint. Daher: sehr empfehlenswert für die ganze Familie!
Bulletin Jugend & Literatur
Da ich mich schon seit Kindheitstagen für den wilden Westen interessiere, hatte ich das Gefühl, die in diesem neuen Feature erzählten Begebenheiten schon oft gehört, darüber gelesen oder in Western gesehen zu haben. Doch wie alle Feature von headroom ist auch für „Kenner“ der Materie „Der Wilde Westen“ mehr als nur ein Ohr wert. Theresia Singer hat den „Wettlauf der Eisenbahnen“ (so der Untertitel) atmosphärisch und unterhaltsam inszeniert. Wir hören von dem goldenen Nagel, der die erste transkontinentale Schienenstrecke der USA fertigstellte, dem Wettlauf der Eisenbahngesellschaften, den Siedlertracks gen Westen, den Postkutschen, den Cowboys …
Die Musik, die Geräusche und der Einsatz vieler Sprecher machen diese wegweisende Zeit in der Geschichte der USA lebendig, wobei das Feature nicht mit kritischen Tönen spart und auch die Verdrängung der Indianer zu Gehör bringt (wer mehr dazu hören will, dem sei das hervorragende Feature „Indianer“ aus der headroom-Reihe „Abenteuer & Wissen“ sehr ans Herz gelegt.) Einzig Erzählerin Regine Schroeder fällt mit ihrer manchmal etwas blutleeren Lesung im Vergleich zu ihrem Co-Erzähler Daniel Werner ab. Der Hörfreude tut das aber keinen Abbruch.
hörBücher Magazin
Dramatisches Duell! Mit der neuen Sachfeature-Reihe „Rätsel der Erde“ startet headroom ins zehnte Verlagsjahr! Gleich zu Beginn wird ein gigantisches Bauprojekt porträtiert: Es geschah, als immer mehr Einwanderer nach Amerika strömten, als Siedler und Abenteurer in Tracks gen Westen zogen, um ihr Glück zu suchen. Der Bau einer Eisenbahn durch zwei Gesellschaften, zeitgleich von zwei Seiten begonnen, nach einem dramatischen Duell mit einem goldenen Nagel am 10. Mai 1869 vollendet, veränderte den Wilden Westen. Gestützt auf das Wort zweier Erzähler, zeichnet sich in wechselnden Perspektiven, in Erzählung, Information und Zitaten kritisch und sachkundig ab, was der Wettlauf der Eisenbahnen für Mensch und Natur bedeutete. Nur sparsam kommen andere Stimmen, Geräusche, ein Rumpeln der Planwagen, ein Hammerschlag und filmartige Hintergrundmusik hinzu. Lebensprall!
HITS für KIDS
Am 10. Mai 1869 trafen mitten in der Wüste von Utah die Linien der Central Pacific und der Union Pacific Railroad Company aufeinander. Vorbei war ein atemberaubender Wettkampf, dessen Ausgang Geschichte schrieb. Spannend wird die Erschließung des Wilden Westens Nordamerikas erzählt, angefangen vom berühmten „Goldenen Nagel“ bis hin zur traurigen Geschichte der vertriebenen Indianer. Der Einsatz passender Geräusche, die routinierten Sprecher und das prickelnde Thema verführen zum Einsteigen und Mitreisen.
Christ + Bildung
Die Begriffe Eisenbahn, Pioniergeist und Romantik scheinen untrennbar miteinander verwoben. Und im Zusammenhang mit dem „Wilden Westen“ erstrahlen alle drei Begriffe in einem noch stärkeren Glanz.
Die Feature-Reihe „Rätsel der Erde“ befasst sich in der Folge „Der Wilde Westen – Wettlauf der Eisenbahnen“ mit dem Bau der ersten interkontinentalen Eisenbahnverbindung auf dem nordamerikanischen Kontinent – von Osten nach Westen. In 80 Minuten entführt uns die Produktion in eine Art glorifizierte Western-Welt, die jedoch auch Platz für Realität findet: Die Schattenseiten des Pioniertums mit seinen schrecklichen Auswirkungen für die Ureinwohner und die Natur der ehemals neuen Welt.
Vom ersten Augenblick an versinkt man in den hervorragenden Sounddesigns und Geschichten, mit denen dem Hörer die Geschichte nah gebracht wird.
So muss Bildung funktionieren! Nicht immer mit dem strengsten Fokus auf reine Wissenschaftlichkeit, dafür doch stets „schmackhaft“ in kleine Storys verpackt. Nicht nur für die Kleinen Hörer ab 8 Jahren interessant!
der-hoerspiegel.de
Ein paar Hammerschläge und der Golden Spike, der letzte Nagel, drang in die Schienenschwelle. Die Lokomotiven der Union Pacific und der Central Pacific standen bereits unter Dampf, um in Utah aufeinander zu treffen. Am 10. Mai 1869 vollendete sich ein amerikanischer Traum, der den Wilden Westen endgültig veränderte: die erste transkontinentale Eisenbahnlinie quer durch die USA war nach sieben Jahren Bauzeit fertig gestellt. Eine Ahnung von der Verwirklichung dieses gigantischen Unternehmens vermittelt da Feature „Wettlauf der Eisenbahnen“ von Alexander Emmerich. Unterlegt ist das Geschehen mit dem Sound des Wilden Westens. Daniel Werner und Regine Schroeder als Erzähler berichten, wie die ersten Siedler mit ihren Planwagen nach Oregon und Kalifornien zogen und welchen Preis die Ureinwohner für den technischen Fortschritt zahlen mussten. Lebendige, spannende Geschichte, doch in zu viele Details verpackt.
Ostthüringer Zeitung