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Alexandra David-Néel.
Die Frau vom Dach der Welt

Abenteuer-Feature von Ute Welteroth mit dem Journalisten und Tibet-Experten Andreas Hilmer
Regie: Theresia Singer
Autor: Ute Welteroth
Gesamtlänge: 80 Min.

1 CD: 12,90 €
ISBN 978-3-942175-01-2
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Inhalt

Alexandra David-Néel, eine der größten und eigenwilligsten Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts, entdeckt früh ihre Leidenschaft für außergewöhnliche Reisen und Expeditionen. Mit 17 Jahren reißt sie das erste Mal von zu Hause aus, um den St. Gotthard Pass zu Fuß zu überqueren. Als erste Frau studiert sie an der Sorbonne am Institut für orientalische Sprachen.

Sie gilt als die erste Ausländerin die nach Tibet kommt und dort den Buddhismus erforscht und praktiziert. Über ein Jahr lebt sie „auf eisigen Höhen“ in einer selbstgebauten Hütte und lässt sich von einem buddhistischen Mönch unterweisen. Als wahrscheinlich erste Europäerin wird sie in den Stand eines Lamas erhoben.

Im September 1969, im hohen Alter von 101 Jahren, stirbt sie. Ein Jahr zuvor hatte sie sich noch ihren Reisepass verlängern lassen, um in die Sowjetunion zu reisen.

Die Autorin Ute Welteroth schildert die großen Abenteuer der "Frau vom Dach der Welt" auf deren Reise in die verbotene Stadt Lhasa: Mit Bahn, Schiff, Pferd und Jak-Karawane, später zu Fuß, das Gesicht mit Ruß verdreckt, die Haare mit Tusche schwarz gefärbt, als Bettelmönch verkleidet – so betritt Alexandra David-Néel die sagenumwobene Stadt Lhasa.

Wie sieht es heute in Tibet aus? Der Journalist und Filmemacher Andreas Hilmer berichtet von seinen Erfahrungen aus dem modernen Tibet und erzählt von seinen Begegnungen mit dem Dalai Lama.

Sprecher

Biggi Wanninger
Karlheinz Tafel
Therese Dürrenberger
Caroline Schreiber
Roland Görschen
Jochen Kolenda
und andere

Hörproben

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Rezensionen

In der exzellent recherchierten „Abenteuer & Wissen“-Reihe wird die Asien-Reisende Alexandra David-Néel vorgestellt. Es ist das Porträt einer der größten Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts – von Autorin Ute Welteroth und Regisseurin Theresia Singer als sensibles und spannendes Feature mit Original-Interview und Musik umgesetzt. Erzählt wird der Lebensweg der 1869 in der Nähe von Paris geborenen Alexandra. Ihr Ziel ist es, Tibet zu bereisen. Nach zweijähriger Meditationszeit als Schülerin eines tibetischen Meisters entschließt sie sich, Lhasa – damals für Ausländer verboten- zu erreichen. In Begleitung eines tibetischen Lamas gelingt ihr dies nach großen Strapazen: 1924 zieht sie als Bettelpilgerin getarnt in die heilige Stadt ein. Zurück in Frankreich wird sie als Nationalheldin gefeiert. Als sie mit 100 Jahren stirbt, hat sie ein erfülltes Leben mit weiteren Reisen nach China und Indien hinter sich – verarbeitet in einem reichen Werk aus Schriften und Vorträgen. Im liebevoll gestalteten CD-Booklet gibt es Informationen über Buddhismus, Tibet und den Dalai Lama.
Nordkurier

Auf die Frage eines Reporters, was sie auf die Idee gebracht habe, verkleidet in die verbotene Stadt Lhasa einzudringen, antwortet die Französin Alexandra David-Néel 1925: „Das strenge, unsinnige Verbot, Zentraltibet zu betreten.“ Die zähe, kluge Frau bereiste den asiatischen Kontinent zu einer Zeit, als lange Reisen noch unerhört waren, besonders für Töchter verarmter Börsenspekulanten. Man gewinnt den Eindruck einer ernsten, lebhaften, freiheitsliebenden Einzelgängerin. In ihren Reisen und Studien unterstützten sie ihr Ehemann Philippe Néel, ein Dandy, mit dem sie nur eine Woche verbrachte, aber zeitlebens in Verbindung blieb, und ihr Adoptivsohn Yongden, der sie als Übersetzer begleitete. Das nötige Hintergrundwissen über die tibetische Geschichte und den Buddhismus wird mit Hilfe sorgfältig konstruierter Atmosphären, Musik und einem Interview mit dem Tibet-Experten Andreas Hilmer kindgerecht erklärt. Therese Dürrenberger spricht Alexandra David-Néel. Die Stimme der Sechzigjährigen ist ideal für die Ältere Reisende - die David-Néel wurde 101 Jahre alt -, wirkt aber unpassend für die 18-Jährige, die schon als Kind von zu Hause floh, wann immer sich die Gelegenheit bot. Eine beeindruckende Biografie, ergänzt durch ein reich illustriertes Booklet.
hörBücher

1911 verließ die Französin Alexandra David-Néel (1868-1969) ihre Heimat, um ihr 14 Jahre später alle Ehre zu machen. Der umtriebigen Abenteuererin war es gelungen, die für Ausländer verbotene Stadt Lhasa zu betreten. Befragt, warum sie das gefährliche Abenteuer gewagt habe, gab sie an, dass das strenge Verbot, Zentral-Tibet zu betrerten, über alle Maßen reizvoll war. Hoch spannend wird auf der CD aus der beliebten Reihe „Abenteuer & Wissen“ das Leben der Ausnahme-Pionierin erzählt; eine Produktion, die sich neugierige Ohren nicht entgehen lassen sollten.
Christ+Bildung

Abenteuer waren vor über 100 Jahren wohl noch etwas anderes als heute doch behalten sie ihren Reiz. Alexandra David-Néel war eine große Abenteuerin ihrer Zeit, gesegnet mit einem langen Leben (1868-1969) und dem unermüdlichen Drang unbekannte Länder auf ihre Weise zu entdecken. Sie sagte von sich, sie war schon auf der Flucht, bevor sie laufen konnte. Für ihre Zeit noch ungewöhnlich reiste sie als junge Frau allein nach Indien und blieb, bis das Geld ausging. Ihre zweite große Asienreise dauerte 14 Jahre. Sie war die erste Ausländerin (verborgen als Bettelmönch) in der verbotenen Stadt Lhasa. In Frankreich wurde sie als Nationalheldin gefeiert. Dieses Hörbuch lässt die Abenteuer von Alexandra David-Néel wieder lebendig werden. Ein äußert gelungenes Feature aus der Serie „Abenteuer & Wissen“ für neugierige Ohren beliebigen Alters.
OPAC

Sie gilt als die größte Abenteurerin der Geschichte: Alexandra David-Néel. Ihr gelang es Mitte der 1920er Jahre die verbotene tibetische Stadt Lahsa zu betreten. Ihre Geschichte und ihre waghalsigen, äußerst gefährlichen Abenteuer werden in einer Folge des Hörfeatures „Abenteuer & Wissen“ beleuchtet. Doch auch auf die Geschichte Tibets und die Funktion und Person des Dalai Lamas wird in einem Exkurs eingegangen.
Begleitet wird die Geschichte durch O-Töne, Interviews, passende Musik und atmosphärische Geräusche. Die historischen Figuren erhalten eine eigene Stimme, so dass die Erzählweise häufig wechselt. Das sorgt für einen hohen Abwechslungsreichtum, und man bleibt einfach bis zum Ende gespannt „dabei“.
Das Booklet enthält zahlreiche Bilder und Infos über Alexandra David-Néel, Tibet, das Klima des Landes, die Menschen und das Leben dort. Über Sitten und Gebräuche, über den buddhistischen Glauben.
Fazit: „Abenteuer & Wissen: Alexandra David-Néel“ ist reizvoll in Geschichten und schmackhafte Häppchen verpacktes Wissen, das sowohl jungen als auch älteren Zuhörern gleichfalls gefallen dürfte.
der-hoerspiegel.de

In der exzellent recherchierten Reihe „Abenteuer & Wissen“ wird die Asienreisende Alexandra David-Néel vorgestellt. „Die Frau vom Dach der Welt“ ist das Porträt einer der größten Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts, von Autorin Ute Welteroth und Regisseurin Theresia Singer als sensibles, spannendes Feature mit Interview und Musik umgesetzt. Die 1868 geborene Französin lernt Sanskrit und Tibetisch. Nach zweijähriger Meditation beschließt sie, nach Tibet zu reisen und die Hauptstadt Lhasa, damals für Ausländer verboten, zu besuchen. 1924 zieht sie als Bettelpilgerin getarnt in die heilige Stadt ein. Zurück in Frankreich wird David-Néel als Nationalheldin gefeiert. Als sie mit 100 Jahren stirbt, hat sie weitere Reisen hinter sich, verarbeitet in Schriften und Vorträgen. Filmemacher Andreas Hilmer erzählt im Hörfeature, wie es heute in Tibet aussieht, und berichtet von Begegnungen mit dem Dalai Lama. Im Booklet gibt es weitere Infos.
Offenbach-Post

Der Französin Alexandra David-Néel (1868-1969) lag das Abenteuer im Blut. Als Kind las sie begeistert Jules Verne. Mit 17 riss sie von zu Hause aus und überquerte allein zu Fuß den St. Gotthard-Pass. Sie war wohl die erste Ausländerin, die, als Bettelmönch verkleidet, in die verbotene Stadt Lhasa gelangte. Ihr ungewöhnliches Leben als Opernsängerin, Buddhistin, Autorin und Einsiedlerin wird im Feature „Alexandra David-Néel. Die Frau vom Dach der Welt“ von Ute Welteroth lebendig. Die Regie von Theresia Singer vereint Text, Musik und Geräusche in einem informativen Hörbild. Therese Dürrenberger wirkt in der Sprecherrolle der Tibet-Reisenden eher bemüht, während Karlheinz Tafel als Erzähler restlos überzeugt. Eingestreut werden O-Töne aus einem Interview mit dem Tibet-Experten Andreas Hilmer, der über seine Begegnungen mit dem Dalai Lama berichtet. Ein Begleitheft gibt Auskünfte über den Buddhismus und den Alltag in Tibet.
Ostthüringer Zeitung