Die Inka.
Söhne der Sonne
Wissens-Feature von Oliver Elias mit O-Tönen, Geräuschen und Musik
Regie: Theresia Singer
Autor: Oliver Elias
Gesamtlänge: 78 Minuten
1 CD: 12,90 €
ISBN 978-3-942175-09-8
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Inhalt
Die Inka, jenes sagenumwobene Indianervolk, welches in seiner kurzen Herrschaft das größte Südamerikanische Reich aller Zeiten schuf, fasziniert bis heute durch seine mystische Vergangenheit, die strahlende und machtvolle Kultur sowie den schnellen und tragischen Untergang durch die Spanischen Eroberer. Wer waren diese Inka, die von sich behaupteten, Söhne der Sonne zu sein? Wo kamen sie her, wie lebten sie, was hat es mit ihrer Religion, dem rätselhaften Sonnenkult, auf sich und wie konnten sie ihr riesiges Land verwalten?
Da die Inka keine eigene Schrift hatten, sind die Überlieferungen unvollständig und widersprüchlich. Oliver Elias spannendes Feature zeichnet an Hand indianischer, wie spanischer Chronisten nach, wie das Leben der Inka, sowie die Eroberung durch den spanischen Conquistador Francisco Pizarro, abgelaufen sein muss.
Sprecher
Frauke PoolmanMatthias Haase
Bodo Primus
Matthias Ponnier
Mogens von Gadow
Martin Bross
Jochen Kolenda
Oliver Krietsch-Matzura
Wolf Aniol
Gregor Höppner
Robert Steudtner
Hörproben
| Hörprobe 1 |
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| Hörprobe 2 |
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Rezensionen
Das beeindruckende Volk der Inka hinterließ der Nachwelt atemberaubende Zeugnisse einer strahlenden Kultur. Noch heute werden sie für ihre imposanten Kunstwerke, die wunderschönen Schmuckstücke, das durchorganisierte Staatswesen und die zahllosen Mythen um ihre Herrschaft bewundert. Oliver Elias und sein Team fangen die Faszination ein, die noch immer von diesem längst verschwundenen Volk ausgeht, und vermitteln lebendiges Geschichtswissen in angemessen-anspruchsvoller Form. Aus der bewährten Reihe „Rätsel der Erde“.
Christ + Bildung
Die Inka, viele haben bereits von ihnen gehört, doch waren sie nicht einfach nur ein Mythos? Wer waren die sogenannten "Söhne der Sonne", wie lebten sie und wo lebten sie? Sie herrschten über ein riesiges Reich, doch wie haben sie es verwaltet, ohne den Überblick zu verlieren? Was hat es mit dem geheimnisvollen Sonnenkult auf sich? Zahlreiche Fragen, Rätsel und Geheimnisse ranken sich um die Inka, doch was stimmt und was nicht?
- Meinung -
Weiter geht es mit der neuen Reihe "Rätsel der Erde" und hier wird direkt ein sehr spannendes Thema angepackt und zur Umsetzung kann man Oliver Elias nur herzlichst gratulieren. 80 Minuten lang wird hier von den Inkas berichtet und das Thema wird deutlich greifbarer gestaltet, als man es sonst vielleicht denken mag. Man weiß nicht sonderlich viel über dieses Volk, ob sie nicht doch nur ein Mythos waren, wie sie damals gelebt haben, welche Kriege sie führten und vieles mehr wird hier näher beleuchtet und man erfährt in recht kompakter Zeit eine ganze Menge über sie. Von daher sollte es wohl niemanden verwundern, dass die eigentlich nicht gerade kurze Spielzeit aber dementsprechend kurzweilig wirkt und sie vergeht wie im Flug. Dazu trägt auch die Bearbeitung an sich bei, denn die kann man durchaus als Hörspielumsetzung bezeichnen, womit man auch nicht unbedingt gerechnet haben dürfte. Inhaltlich gibt es hier nichts zu meckern, eher das Gegenteil ist der Fall, das ist großes Infotainment, das man auf diesem Niveau nicht sehr oft zu hören bekommt.
Wie gesagt, die Produktion kann man absolut als Hörspieladaption bezeichnen, was nicht nur an der recht großen Sprecherriege liegt, sondern auch daran, dass es zahlreiche Dialogszenen gibt. Hier führen zwei Erzähler durch die Geschichte und erfahrener könnten sie kaum sein, bei den beiden handelt es sich um die Routiniers Frauke Poolman und Bodo Primus, die schon unzählige Produktionen gemeistert haben, hier befindet sich die Hörerschaft also in besten Händen. In weiteren Rollen kommen Matthias Ponnier, Matthias Haase, Gregor Höppner, Wolf Aniol, Mogens von Gadow und weitere zum Einsatz. Vor allem der Auftritt von Mogens von Gadow hat mir sehr gut gefallen, was nicht nur daran liegt, dass man ihn nicht mehr so oft zu hören bekommt, sondern vor allem auch daran, dass es immer ein besonderer Moment ist, wenn diese Sprecherlegende in Erscheinung tritt.
Die Untermalung ist filmreif, anders kann man das nicht nennen, denn hier die Musiken sind episch, wuchtig und lassen die Inka im Breitwandformat wieder auferstehen. Die Geräuschkulisse ist ebenfalls erstklassig und entführt die Hörerschaft in die damalige Zeit und in den tiefen Dschungel, besser geht es nicht.
Die noch junge Reihe trumpft hier ganz groß auf und wem die ersten beiden Folgen gefallen haben, der muss auch diesmal wieder zugreifen, denn besser geht es in Sachen Infotainment wohl kaum. Die ganze Sache wird auch noch in Hörspielform erzählt, da bleiben keine Wünsche offen.
hoerspielhoelle.de